Forensik bei internen Verdachtsfällen

IT-Forensik bei internen Verdachtsfällen.

Verdacht auf Datenabfluss, Untreue oder Manipulation? Wir prüfen diskret und sichern Beweise gerichtsfest — arbeits- und zivilrechtlich verwertbar, in enger Abstimmung mit Ihrer Kanzlei. Datenschutz und Mitbestimmung behalten wir dabei im Blick.

diskret
Prüfung ohne Aufsehen — bevor sich der Verdacht erhärtet oder verläuft
gerichtsfest
Beweise arbeits- und zivilrechtlich verwertbar sichern
mit Ihrer Kanzlei
Enge Abstimmung mit Ihren Rechtsanwälten — Hand in Hand
Die Situation

Ein Verdacht steht im Raum — und Sie brauchen Gewissheit.

Vielleicht ist ein Leistungsträger überraschend gegangen. Vielleicht passen Zahlen nicht zusammen, oder Kunden berichten von Angeboten, die es nicht hätte geben dürfen. In solchen Momenten zählt zweierlei: schnell Klarheit gewinnen — und dabei keine Fehler machen, die später vor Gericht schaden.

Vorschnelles Handeln vernichtet Spuren, unsauberes Vorgehen macht Beweise unverwertbar. Wir sichern zuerst — ruhig, dokumentiert und verhältnismäßig — und schaffen so die Grundlage, auf der Sie und Ihre Kanzlei fundiert entscheiden können.

Typische Verdachtsfälle

Wo wir Spuren sichern, bevor sie verschwinden.

Blueprint-Illustration: Datenströme, die nach außen führen (Datenabfluss beim Ausscheiden)

Datenabfluss beim Ausscheiden

Ein Mitarbeiter geht — und mit ihm womöglich Kundenlisten, Kalkulationen oder Konstruktionsdaten. Wir sichern Spuren auf Geräten, in Postfächern und Cloud-Diensten, bevor sie überschrieben werden.

Blueprint-Illustration: Kontoblatt mit Belegen und Rechenmaschine (Untreue & Manipulation)

Untreue & Manipulation

Auffällige Zahlungen, geschönte Belege, verschobene Werte: Wir machen Buchhaltung, E-Mail und Systeme im Zusammenhang auswertbar und sichern die relevanten Belegketten.

Blueprint-Illustration: Verzierter Schlüssel und Vorhängeschloss (Schutz von Know-how)

Wirtschaftsspionage & Know-how-Abfluss

Wenn schützenswertes Wissen nach außen zu gelangen droht, sichern wir die digitalen Spuren beweissicher — als Grundlage für weitere rechtliche Schritte.

Blueprint-Illustration: Radarschirm mit erfassten Signalen (gezielte, verhältnismäßige Prüfung)

Verstöße gegen interne Richtlinien

Bei begründetem Verdacht prüfen wir gezielt und verhältnismäßig — dokumentiert und nachvollziehbar, nicht als heimliches Massen-Screening.

So gehen wir vor

Diskret, verhältnismäßig, verwertbar.

Vier Schritte, bei denen die rechtliche Steuerung bei Ihrer Kanzlei bleibt und die technische Sorgfalt bei uns.

  1. 01

    Verdacht einordnen

    Gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Kanzlei klären wir, worum es geht, welche Systeme betroffen sind und was verhältnismäßig ist. Kein blinder Rundumschlag, sondern ein klar umrissener Auftrag.

  2. 02

    Beweissicher sichern

    Wir sichern die relevanten Daten bit-genau, mit Hash pro Element und dokumentierter Chain of Custody — orientiert an ISO/IEC 27037 und BSI IT-Grundschutz DER.2.2.

  3. 03

    Verhältnismäßig auswerten

    Wir werten gezielt aus, was zum Verdacht gehört. Private Inhalte und geschützte Kommunikation werden operativ getrennt — die Auswertung bleibt auf das Erforderliche beschränkt.

Recht & Verhältnismäßigkeit

Aufklären — ohne über das Ziel hinauszuschießen.

Interne Untersuchungen bewegen sich in einem sensiblen rechtlichen Rahmen. Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und Mitbestimmung sind keine Hürden, die man umgeht, sondern Teil eines sauberen Vorgehens — auch damit die Ergebnisse am Ende verwertbar bleiben.

Deshalb kein heimliches Massen-Screening, sondern eine gezielte, dokumentierte und verhältnismäßige Auswertung.Die rechtliche Bewertung trifft Ihre Kanzlei; wir setzen sie technisch sauber um. Eine konkrete rechtliche Beratung ersetzt diese Seite ausdrücklich nicht.

Häufige Fragen

Interne Untersuchungen — verständlich erklärt.

Darf der Arbeitgeber E-Mails und Geräte von Mitarbeitern auswerten?

Das hängt vom Einzelfall ab — von der Nutzungsregelung, einem konkreten Verdacht, der Verhältnismäßigkeit und ggf. der Mitbestimmung. Die rechtliche Bewertung trifft Ihre Kanzlei; wir richten unsere Sicherung und Auswertung dann strikt an deren Vorgaben aus. Wir sichern so, dass die Grundlage sauber ist, und werten nur im rechtlich freigegebenen Rahmen aus.

Wird der Betriebsrat bzw. die Mitbestimmung beachtet?

Ja. Wo Mitbestimmungsrechte berührt sind, ist das Teil der rechtlichen Rahmensetzung durch Sie und Ihre Kanzlei. Wir führen kein heimliches Massen-Screening durch, sondern eine gezielte, dokumentierte und verhältnismäßige Auswertung innerhalb des vereinbarten Rahmens.

Bleibt die Untersuchung diskret?

Ja. Gerade in der frühen Phase kommt es auf Vertraulichkeit an, damit sich Spuren nicht verlieren und niemand vorschnell vorgewarnt wird. Wir arbeiten ohne Aufsehen, stimmen jeden Schritt mit Ihnen ab und sichern die Daten, bevor sie überschrieben oder gelöscht werden.

Arbeiten Sie mit unserer Kanzlei zusammen?

Ausdrücklich ja. Die rechtliche Steuerung liegt bei Ihren Anwälten, die technische Sicherung und Auswertung bei uns. Wir liefern die Ergebnisse in einer Form, mit der Ihre Kanzlei unmittelbar weiterarbeiten kann — inklusive dokumentierter Belegketten für die Verwertung.

Können auch bereits gelöschte Daten gesichert werden?

Häufig ja. Gelöscht ist selten wirklich weg: Je nach Backup-Lage, Snapshot-Historie und Zustand der Datenträger lassen sich gelöschte Dateien und E-Mails rekonstruieren. Je früher wir sichern, desto besser stehen die Chancen — deshalb zählt bei einem Verdacht jeder Tag.

Besteht ein Verdacht? Sichern wir zuerst die Spuren.

In einem vertraulichen Erstgespräch klären wir, was sich sinnvoll und verhältnismäßig prüfen lässt — und wie schnell wir sichern können. Mehr zum Thema auf unserer Übersicht IT-Forensik oder direkt über das Kontaktformular.

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